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20 February 2016

Katzenklappe, inklusive Lernfaktor

Klackedicklack
 

Zwecks Erweiterung der Katerfreiheit und Zwecks der Minimierung der Türöffnertätigkeiten wurder hiernorts eine Katzenklappe angeschafft. Die Dinger sind ja inzwischen ganz modern. Früher gab es entweder die Variante "Bring deine Freunde mit" oder die Variante "Katze hat ein Halsband mit einem dicken Magneten". Neu gibt es die RFID-Variante, die mit dem Chip im Nacken der Katze erkennt wer rein darf und wer nicht. Chip hat die Katze ja sowieso schon, denn auch so eine Katze kann ja mal verlegt werden.

Der Probleme gab es jetzt aber zwei oder drei: Erstmal sind ebendiese modernen Katzenklappen hier in Griechenland nicht erhältlich. Kenn wa nicht, ham wa nicht. Also hat sie uns jemand aus dem Ausland geschickt. Der zweite Punkt war der Einbau. Da gab es diverse lustige Vorschläge, wo das Teil reinpassen würde. Nicht gefallen gefunden hatte das Fenster im Badezimmer, wenn man da auf dem Ôrtchen sitzt, wäre es unpassend wenn der Kater versucht an einem vorbei sein Wegerecht wahrzunehmen. Ein Loch in einer Holztür war dann doch einfacher.

Der letzte Punkt, der hatte es dann aber in sich. Von damals in der Schweiz hatte ich das nicht so in Erinnerung, aber so ein Katzentier muss das erstmal lernen wie man so eine Katzentür benutzt. Das Problem ist einerseits, dass Katzen es vermeiden, Dinge mit dem Kopf zu bewegen oder zu drücken. Andererseits hat der Kater in der Praxis gelernt gehabt, dass er Türen und Fenster nicht aufmachen kann und ihm auf Zuruf geöffnet wird. Also sitzt er grundsätzlich erstmal da und wartet, dass man ihm aufmacht. Eine unserer Katzen in der Schweiz konnte auch Zimmertüren aufmachen, ich denke, das hat den Lernprozess beschleunigt.

Wie lernt er es also? In ganz kleinen Schritten. Erstmal Klappe aufbinden und ihn entdecken lassen, dass er da rein und rauskommt. Dann Klappe Stück für Stück weiter zu machen, so dass er sich dran gewöhnt, die Klappe zu schieben. Irgendwann ist sie dann zu, aber dann hat er schon gemerkt, dass er sie aufdrücken kann. So weit so gut, mit dem kleinen Zusatz-Spassfaktor hier, dass wir im Dorf eine kleine Bande von mehr oder weniger "herrenlosen" Katzen haben, die von verschiedenen Nachbarn und uns durchgefüttert werden, und die liebend gerne reinkommen um zu schauen, ob unsrer vielleicht nicht alles aufgegessen hat. Also Katzenklappe aufbinden geht nur, wenn jemand da ist und aufpasst. Das macht das ganze etwas langwieriger und aufwendiger. Schlussendlich ging es dann doch, ungefähr eine Woche hats gedauert, zur allgemeinen Zufriedenheit.


Posted by betabug at 22:05 | Comments (0) | Trackbacks (0)
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Life in Athens (Greece) for a foreigner from the other side of the mountains. And with an interest in digital life and the feeling of change in a big city. Multilingual English - German - Greek.
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