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17 December 2005

Streik - Mit dem Auto zur Arbeit

...und dann endlich wieder mit dem Bus
Mittwoch und Donnerstag war hier in Athen grosser Streik. Unter anderem hat der öffentliche Verkehr gestreikt, Mittwochs funktionierte nur die U-Bahn und nur von 11 bis 18 Uhr, Donnerstags war alles dicht. Teilweise gab es Donnerstag nicht mal Taxis. Wie komme ich also zur Arbeit? Vom Büro bekam ich ein Auto ausgeliehen und so gings auf in den Berufsverkehr. Da kann man was erleben...

Dienstag abend also mit dem Auto nach Hause, Mittwoch und Donnerstag hin und her, Freitag nochmal den Weg zur Arbeit. Der pure Wahnsinn. Ich frage mich, wie sich die Leute das antun. Diese Stadt ist trotz weit verbessertem Busnetz, Tram und U-Bahn vor dem Verkehrskollaps. Es gibt einfach zu viele Autos. Gut, an den Streiktagen war das Problem noch verstaerkt, denn ohne ÖV ist natürlich das Auto (und das Motorrad) das einzige Fortbewegungsmittel und daraus schliessend auf den Strassen die Hölle los. Aber Dienstag Abends war der ÖV noch funktionstüchtig und trotzdem war es sinnlose Zeitverschwendung, sich in einer Blechbüchse Meter für Meter durch den Verkehr zu schieben.

Dazu noch die Parkplatzgeschhichte. In meinem Stadtteil gibt es einfach keinen Platz mehr, um noch ein Auto mehr hinzustellen. In meinem Stadtteil? In sämtlichen Athener Stadtteilen ist es das gleiche Theater. Mit viel Glück habe ich es doch jeden der Abende geschafft, die Kiste halbwegs legal abzustellen, ohne eine Garageneinfahrt zuzustellen. Morgens beim Büro das gleiche Theater. Stressfaktor ohne Ende. Da ziehe ich es doch vor ab und zu mal im vollen Bus zu stehen.

Freitag abend dann endlich wieder mit dem Bus nach Hause. Aber ich weiss nicht was los war, der Verkehr erlitt gerade den Vollkollaps. Für die Strecke bis zur U-Bahnstation "Fix", für die der Bus sonst 10 Minuten braucht, gingen locker 30 Minuten im Stop-And-Go Verkehr drauf. Also besser mit der U-Bahn weiter, sonst brauche ich 2 Stunden bis nach Hause. Doch da ging es nicht viel besser weiter: Die U-Bahn hatte wohl technische Probleme, meine U-Bahn stand schon 10 Minuten in der Station als ich dort eintraf. Nach nochmal gut 5 Minuten gings dann los.

An der nächsten Station warteten durch die Verspätung locker nochmal soviel Fahrgäste, wie schon im vollgestopften Zug selber waren. Allgemeines Geschiebe und Gequetsche. Zum Glück konnte ich an der folgenden Station umsteigen, dort war dann entsprechend das Chaos noch grösser. Anscheinend hatte sich durch einen defekten Zug die ganze Linie blockiert. Nach dem Umsteigen ging es dann etwas zügiger weiter nach Hause.

Posted by betabug at 00:11 | Comments (0) | Trackbacks (0)
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Life in Athens (Greece) for a foreigner from the other side of the mountains. And with an interest in digital life and the feeling of change in a big city. Multilingual English - German - Greek.
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