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21 August 2006

Ein paar Gedanken zur Hitze

Gut gebraten in Athen
 

Wenn man von so einer Reise ans Meer wieder nach Athen zurückkommt, dann kommt einem die Hitze doppelt heiss vor. Ist sie auch, denn momentan ist hier die heisseste Zeit des Jahres angesagt und in der Stadt gibt es fast kein entkommen. Das ist ja auch der wichtigste Grund, warum die Stadtbewohner im Sommer ans Meer flüchten. Für alle Nordlicher ein paar Erinnerungen, was Hitze wirklich bedeutet...


Wasserbedarf: Dass man im Sommer viel trinken sollte weiss jeder, klingt auch als Erinnerung immer wieder gut. Ist aber gar nicht mal nötig zu sagen, denn der Körper meldet sich pausenlos. Ich kippe im Moment alles in mich herein, was trinkbar aussieht, flüssig und kühl ist.

Schlaf: Da die Temperatur zum Beispiel gestern abend um 21 Uhr immer noch mit 35 Grad Celsius gemessen wurde, ist es ganz schön mühsam, Schlaf zu finden. Wer keine Klimaanlage hat, der wälzt sich herum, bis man ihn im eigenen Schweiss marinieren kann. Vor dem Schlafen gehen einmal kalt abduschen hilft etwas, ansonsten wichtigste Regel: Nicht versuchen einzuschlafen, bevor man nicht zum Umfallen müde ist. Lieber nochmal ein Tavli (Backgammon) spielen, bis einem die Augen zufallen, dann nervt die Hitze nicht mehr so.

Klimaanlagen und Strom: Klimaanlagen sind natürlich gross in Mode. So gross, dass alles auf den grossen Blackout auf dem Stromnetz wartet, denn der Stromverbrauch geht extrem hoch und die E-Werke kommen nicht mehr mit. Die Stromrechnung artet aus bei dem Spass. Trotzdem hätte ich zuhause gerade auch gerne eine, Geld und Umwelt zum Teufel, mir ist heiss. Hab ich aber nicht, ein simpler Ventilator muss es auch tun. Die Klimaanlage im Büro kommt übrigens im Moment nicht mehr gegen die Hitze an. Trotz "Vollgas" in der Kühlung sitze ich hier mit verschwitztem T-Shirt.

Rumlaufen: Bewegen tut man sich nur äusserst ungern. Dabei entwickelt man schnellstens den Sinn dafür, jeden kleinsten Flecken Schatten auszunutzen. Grünflächen und Bäume wären auch gut, sind in dieser Stadt aber Mangelware.

Schwimmen gehen: Immer noch das beste. Einmal ins Meer eintauchen, dabei kühlt sich der Körper wiedermal ab, Entspannung stellt sich ein. Denn die Hitze löst auch körperlich Stress aus. Eine Abkühlung gibt dem Körper eine Pause.

Posted by betabug at 16:07 | Comments (0) | Trackbacks (0)
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Life in Athens (Greece) for a foreigner from the other side of the mountains. And with an interest in digital life and the feeling of change in a big city. Multilingual English - German - Greek.
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