betabug... Sascha Welter

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Entries : Category [ athens ]
The city itself, big, fat, loud, stinking, sitting in the middle of Attica and growing. Athens, Greece, to be sure.
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10 January 2005

Greek and Athens Public Transport and Its Mysteries

It's better than it was, but there are still strange rules in the game

The system in public transport here is that passengers have to know how things work. When riding the bus you are expected to know when to get out. Bus stations are not announced. You are also mostly expected to guess that the bus to take is Nr. 117, where to get your ticket (in the bus, at the station, at the vending machine), and when taking the ticket at the vending machine which ticket you need. But things have improved, so read on for some hints...


What's bad?

Until a few years ago, all you got in Athens was that the busses had numbers and they were labeled with their destination, like "108 Kalamaki". But you had no idea if the bus was headed for the centre of Athens or for Kalamaki. Sometimes the label "Kalamaki" was missing too, and usually you would have to guess where the city endpoint of the line was. But what was and still is more problematic: You have to know which bus to take at all, there is no map that tells you for going from Athens to Nikaia which choices you might have. The OASA organization used to have such a map to mail to you, but they sold out. And don't expect something like that on public display.

The long distance busses "KTEL" have the similar problems, have to get out at a station midway? You better know when to get out yourself. Announcements when to switch the bus are often done without the microphone system and difficult to understand for foreigners. Going to Patras I was surprised by the ticket control guy, whose function I was barely able to guess from the reactions of surrounding passengers. Gotta know what this is.

In the Intercity train from Athens to Thessaloniki the station announcements where in Greek only and even knowing Greek most often not comprehensible. Stations are poorly labeled, so good luck if you don't want to go all the distance.

Things got better

So what improved? Lots of things: Athens bus stations are labeled much better, giving a list of the stations, including the direction you're currently facing and the endpoints. You get the approximate frequency, and the first and last scheduled departures from the start point. A lot of the trolley busses have displays that announce the next station (in greek letters, so you have to know at least these). In the Tram the situation is even better, computer screens inform you about the next 5 stops in latin and greek characters, and lately I have heard recorded announcements. On another interesting sidenote, few of my friends were able to tell me the name of their bus station. I guess they have the "have to know" system learned deep already.

The Metro (Subway) sports fancy announcements in Greek and English, plus it has Metro maps so you can see where to switch trains. Small problems arise in inter-category switching: The tram has one station as "SEF" (which is "Stadio Eirinis kai Filias", the old Olympic Stadium), while the Metro has it as "Neo Faliro" with a pictogram of the Stadium. Also getting out of the tram at that station you just follow the flock of passengers to know where the Metro is, don't expect any meaningful signs.

Look it up on the web

There is a website (OASA) where you can look up connections in the Athens area, but in some tries I did not have much success with it. Either the database had some problems, or else you would have to be able to guess how to formulate queries -- which would go with the general philosophy of public transport in Greece. The long distance busses have their website too (KTEL) but I haven't tried it, I don't think they would have had the bus schedules I needed on Limnos Island.

Tipps when coming for a visit

So what could you do when you come here for a visit and want to use public transports to go to a friends house?

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29 January 2005

Leben in der Science Fiction

Halbvergessene Gespräche über die Zukunft

Werden wir nie in einer der Phantasiewelten aus SciFi-Filmen leben? Unsere Technik ist weit, weit fortgeschritten. Doch wir leben immer noch in unserem normalen Alltag. Unsere Technologie ist langsam in unseren Alltag hineingewachsen und lange nicht so perfekt wie in einem ganz normalen SciFi-Streifen. Darum ist es unsere Welt und keine der Zukunft. Oder? Ich bin der Meinung, dass ich in Athen in einer Science Fiction Welt angekommen bin...


An manchen Abenden kommen halbvergessene Gesprächfetzen in Erinnerung. Zum Beispiel aus einem Gespräch mit Fisti eines Nachts in Zürich. Ausgelöst durch einige Filme (Matrix? Avalon?) kamen wir auf das Thema Science Fiction zu sprechen. Soweit ich mich erinnere, meinte Fisti, dass wir nie in einer der Science Fiction Welten leben würden. Nie würde die Technologie soweit vorwärts kommen, dass wir in einer der Phantasiewelten leben würden.

Damals und heute bin ich anderer Meinung. Die uns umgebende Technologie ist bereits weit über alles raus fortgeschritten, was wir uns vor 25 Jahren vorgestellt haben. Wir leben in der Welt der Science Fiction, wir erkennen sie nur nicht als eine Welt aus den SciFi-Filmen. Das wir nicht in einer Filmwelt leben hat zwei Gründe:

Der Fortschritt der Technologie geht trotz aller Geschwindigkeit evolutionär vorwärts. Ich bin nicht direkt von der Schreibmaschine zu meinem Powerbook übergegangen (auf dem ich jetzt diesen Text schreibe, gleichzeitig einen Test-Webserver laufen habe und Matrix als DVD schaue). Zuerst habe ich mich an Taschenrechner gewöhnen können, dann an programmierbare Taschenrechner, dann an Homecomputer, dann an schnellere, fähigere Rechner mit komplexeren Systemen.

Der andere Grund ist natürlich, dass unsere Welt nie eine Filmwelt sein wird. Dadurch dass wir Menschen nicht perfekt sind, passen wir die Technik an unsere Imperfektion an. In Filmen sind Maschinen perfekt, ausser dort wo sie für den Plott die passende Panne haben müssen. Pannen, unbequeme Handhabung und miese Qualität machen die Welt realistisch, machen sie menschlich. Das entspricht den alten "billig" Sci Fi Fernsehserien wie "Flash Gordon". Weil alle Effekte billig aussehen und einordbar sind, erkennen wir, dass die Dinge die wir sehen menschlich sind, von dieser Welt ("das ist eine Blechdose, das ein Chamäleon statt eines Dinosauriers"). Ein Mobiltelefon, dass Pannen hat, schlechten Empfang, das mit Prepaid-Karten gefüttert werden muss, so ein Mobiltelefon kommt nicht aus einem SciFi-Film, sondern aus der Reality Show unseres Lebens.

Warum bin ich trotzdem der Meinung, dass wir in der Science Fiction leben? Weil wir die Dinge tun, die in die Welt der Science Fiction gehören, der Zukunft der Technologie, hier und jetzt. Wir sind über mobiles Telefon erreichbar, übertragen Sprache, Texte, und manchmal (wenn alles klappt und es nicht zu teuer kommt) auch Bilder und Videos. Wir kommunizieren durch weltweite Netze, benutzen komplexe Cryptographie. Einige von uns rendern täglich 3D-Simulationen von Gegenständen, Räumen und Welten. Autos haben Bordcomputer, die von Mechanikern via Dateninterface gewartet werden. Unsere Getränke und Speisen sind chemisch, physisch und genetisch manipuliert und aufbereitet.

Was uns noch fehlt, ist die Phantasie-Seite dieser Welt. Die "Fiction" in der Science Fiction hier und jetzt. Aber die Welt steht nicht in einem Buch, wurde nicht für einen Bildschirm geschrieben. Die "Reality Shows" im Fernsehen, die hier in Griechenland so ein Erfolg sind, könnte man auch als Versuch verstehen, unser Leben als Fiktion aufzuwerten. Wenn Leben wie unsere (oder "etwas bessere, etwas bekanntere") wert sind, im Fernsehen gezeigt zu werden, dann ist unser Alltag vielleicht gleich gut, wie die Fiktionen aus den Film- und Fernseh-Fabriken.

Ich ziehe es vor, die Science Fiction ungeschminkt und direkt zu leben. Ich gehe auf den Victoria-Platz und benutze dort ein Kartentelefon mit LCD-Display und Chipkarte. Dabei sehe ich, was hinter den Kulissen passiert, das mein Gespräch über digitale Leitungen, Richtfunk, Satelliten übertragen wird. Ich chatte, geschützt durch starke Cryptographie, über Funknetzwerk und Internet mit Freunden in Belgien, Österreich, Portugal und Mexiko. Offene Augen machen diese Dinge speziell. Athen ist für mich eine Science Fiction Welt. Das kommt einerseits daher, dass ich ein Aussenseiter bin, einer von Aussen, der alle Signale (Sprache, Schrift, Schilder, Filme, selbst Körpersprache) immer noch übersetzen muss. Andererseits ist hier der Umgang mit der Technik sehr direkt, selbst der Opa im Kafeneion hat ein Handy. Athen ist Science Fiction für mich, aber mehr Neuromancer als Star Wars.

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05 February 2005

Schweizer Kreuze in ganz Athen

Rote Kreuze, Metro-Karten und Hyperlinks

Die Athener Metro-Karte ist voll Schweizer Fähnchen. Zwischen zwei Zügen hatte ich gestern etwas Zeit und stand vor der Athener Übersichtskarte mit den eingezeichneten U-Bahnlinien. Und dann entdeckte ich sie. 20 bis 25 Schweizerkreuze über ganz Athen verteilt. Die Fähnchen sind klein und rund, etwa so wie die Nationalitätszeichen auf Flugzeugen der Schweizer Armee (etwa so wie in meinem Bild). Natürlich sind hier nicht die Wohnorte von Schweizer Techno-Emigranten in Athen bezeichnet, sondern die Symbole sind eine reine Verwechslung: Gemeint sind Krankenhäuser, eigentlich sollten es rote Kreuze sein.

Diese Verwechslung habe ich schon öfter bemerkt, früher waren es vor allem die Apotheken, die mit Schweizer Kreuzen bezeichnet waren. Inzwischen hat sich hier ein grünes Kreuz bei denen durchgesetzt. Witzig ist die Verwechslung vor allem auch wegen der Vorgeschichte des roten Kreuzes. Das wurde ja bekanntlich von Henri Dunant geschaffen und die Gestaltung ist direkt von der Schweizer Fahne abgeleitet. Das weiss hier in Athen natürlich niemand.

Übrigens: Eine Athener U-Bahnkarte findet sich auf der Website der olympischen Spiele 2004 in Athen. (Passend auch zu meinem Weblog "Greek and Athens Public Transport and Its Mysteries".) Allerdings ohne Schweizer Fähnchen und ausserdem darf ich gar keinen Link auf diese Seite machen, denn die lieben Olympioniken haben eine hübsche Hyperlink-Policy, die vorschreibt, dass ich erst eine Bewilligung einholen muss um auf die Seite zu linken. Idioten. Gesehen habe ich die Geschichte mit der Hyperlink-Policy auf dem blog von haslo.ch.


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07 February 2005

A Noisy Show

Living in special places and talking to HelMUG people

Do I like being here in this noisy, nervous place, with all the people shouting and rushing? Most definitely. In a user group meeting there is always some personal discussion that gets a deep impression in my mind. Many times it's not about technical stuff, and quite often the best thoughts to the point only come up much later. This sunday at HelMUG/Ambelokipi/Bamboo I talked to Nikos. He is soon going to someplace in northern Greece, to work as a country doctor. He has been living in Sweden and was impressed with me coming to Greece.

For the Greeks, the local, nervous lifestyle is often a nuisance. As Nikos said, in the morning you come out of your door and someone shouts at you. You go on your Motorbike to drive to your work, you get honked at like wild instantly, and then you almost get run over. For the foreigners coming here, all the action is exotic and lifely. But the Greeks are sometimes tired of it. His friends from Sweden loved it, while he liked the easygoing way of life up north.

Then, on the way home, in the Metro, there were two guys who badmouthed each other. One was an elderly gentleman, the other one a young guy with a leather jacket. They might have been drunk, they did not know each other, and they went to their business of calling each other names calmly but loud enough for all the car to hear. There was no need to hurry, as they had time at least till the next stop. And people watched, smiling. It's like being in the theatre, the scene has a ritual quality. Many of the gestures, rethoric tricks and phrases are very common and repeated a lot all over Greece. Hey, it's life theatre and all you need is a stamped Metro ticket and some luck for a good show. Sure I like being here.


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02 March 2005

Ping-Zeiten für Pakete

Nicht alles ist so wie es scheint bei der griechischen Post

Heute erreichte mich ein Paket, dass in der Schweiz vor mehr als 2 Monaten abgeschickt wurde. Zwei Monate lang fluchte ich über die griechische Post. Heute rief jemand von der Post hier an. Ziemlich verzweifelt hatten die Pöstler versucht das Paket auszuliefern. Die Adresse auf dem Paket hatte die falsche Hausnummer.

Athener Briefträger verschwenden keine Zeit darauf auf die Namen an den Klingelbrettern mit den Adressen zu vergleichen. Briefe und Paketzettel werden im Hausgang deponiert.Ein System das gut funktioniert wenn der Name auf der Adresse nicht korrekt ist, aber das versagt, wenn die Hausnummer nicht stimmt.


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11 March 2005

Little Earthquake in Athens

This was just now

Just a minute ago the building shook. A small earthquake must have hit Athens. Nothing too unusual I guess. My chair, desk, the building moved distinctly sideways. Fun and adrenaline for all the company. Wonder if it will show up on the news.


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18 March 2005

New Columns On The Old Temple

A small peek at restoration on the Acropolis
crane at the parthenon

Last weekends trip to the Acropolis also let me have a look at the restoration works. For a geek it's always exciting to see modern work equipment on so old a structure. When we went up I joked: "It's a long time since I've been here, maybe they put up some new columns." Looks like I was almost right.

There is a big crane on train tracks right next to the Parthenon temple. Looks like they do some heavy moving. Reading from a sign I found out that they are going to restore the columns in the center part of the Parthenon. Right now there are full columns only at the ends of the building.

One big part of the restoration seems to be correcting past restorations mistakes. Parts of the columns were misplaced and misassembled. Iron fittings rusted away, has to be replaced with titanium (I hope it lasts longer than my PowerBook Ti). Concrete that was used to fill up cracks will be replaced by proper marble. More information about the works can be found at the Acropolis Restoration Project.


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25 April 2005

The Living Sea

A visit to a planetarium / IMAX cinema
Old style optical planetarium projector

This weekend I visited a digital planetarium / IMAX cinema. The film shown was "living sea". Was the first time for me, it was quite impressive. Since the projection covers a lot of your field of view, in some scenes it gets quite "real". Like when the camera was in the front part of this rescue boat that was going in a full storm. When it goes through the wave and the water splashes all over, you grab the handle of your seat.

What worked best for the "real" effect were the scenes where they managed to involve the camera in motion between objects. Like when they had it on a speedboat between some small islands. Some of the steadier shots were nice too, like some of the ocean scenes. But when you have to turn your head to see it all, the effect gets kind of lost.

Outside in the hall was an old projector for the old school kind of planetarium. I would have liked to see that kind of show too. Maybe another time. The planetarium is in Syggrou street, near the hospital "Onassio" (Website is in Greek only.).


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02 May 2005

Griechisches Osterwochenende in Athen

Freunde und Ausspannen am höchsten Feiertag Griechenlands
Grillfeuer auf der Strasse

Dieses Wochenende war Griechische Ostern. Ostern ist der bedeutendste Feiertag in Griechenland. Was tut man an so einem langen Feiertags- Wochenende in Athen? Einerseits ist in der Stadt vieles zu, andererseits habe ich selber von Freitag bis Montag frei gehabt. Zeit also, um gute Freunde zu besuchen, zu quatschen und es gemütlich zu nehmen.


Besondere Aufmerksamkeit sollte der Ernährung gewidmet werden: Vor einigen Jahren war über das Osterwochenende in Griechenland wirklich alles zu. Banken (sowieso), Läden, Supermärkte, Cafés, Restaurants, selbst Kioske und die kleinen Psilikatsidika (Tante Emma Läden, die weit über die normalen Öffnungszeiten raus offen haben). Mir ist es dadurch schon passiert, dass ich nichts zu essen hatte.

Heutzutage ist das einiges lockerer: Supermärkte und viele Läden haben auch Karfreitag und am Samstag auf. Die Lädelchen an der Ecke haben selbst am Ostersonntag morgens ein paar Stunden auf. Futterbeschaffung also einiges einfacher. Vor Ostern ist mir besonders die Fastenzeit aufgefallen. In meiner Umgebung haben einige Leute nur "nistissima" gegessen, d.h. Speisen die man auch in der Fastenzeit essen darf. Nicht essen darf man Fleisch, Eier, Milch und Fische (jedenfalls solche, die wie Fische aussehen, denn Kalamari, Oktopus und Co. sind erlaubt).

Ostertisch mit gegrilltem

Wer gerne Lokalkolorit hat, sollte sich an griechischen Ostern in die Kirche wagen. Weihrauchgeruch und gregorianische Brummelgesänge sollte man aber vertragen können. Sobald dann Samstags um Mitternacht in der Kirche die Auferstehung begangen wird, ist das grosse Futtern angesagt. Die Kirchenbesucher zünden Kerzen am heiligen Feuer an und tragen sie brennend nach Hause. Dort angekommen gibt es fleischige Suppen und Eier. Am Ostersonntag wird gegrillt, am besten gleich ein ganzes Lamm. Wir haben uns da etwas zurueckgehalten: Bei uns gabs nur "païdakia", Lammkoteletts. Gegrillt haben wir auf der Strasse, gegessen auf dem Trottoir. Da die Stadt über das Osterwochenende leer ist, klappt das. Über das Osterwochenende fahren die Athener aufs Dorf, auf die Insel, wo sie eben herkommen. Die Stadt ist leer, man ist fast gefahrlos zu Fuss unterwegs.

Für Ostersonntag mittags bis abends trifft auch die Behauptung "alles zu" tatsächlich zu. Leere Strassen weit und breit. Montags haben dann die ersten Fast-Food-Läden, Kioske und Krämer schon wieder auf. Montag abends rollt auch der Verkehr langsam aber sicher wieder zurück. Und Dienstags bin auch ich wieder an der Arbeit.

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18 May 2005

Burning Down the Telcos

Could I get the rackmound option on this?
burned out telco box

This is a burned down telco installation box, outside some university in Athens. I don't know who burned it down (it wasn't me, honestly). And I don't know why it's always me "finding" this sort of objects, seems like other people just walk by and look away. Anyway, this thing triggers some thoughts in me. First of all, what exactly is it? Why was it burned down? And is there any security to protect against such incidents? ...


Look away!

If you don't see it, it may not really have happened. As I walk in the streets of this city, I see not only the nice new building, streets and public transport. I also see the fucked up old buildings, abandoned and reeking of piss and garbage. Looking away does not make it go away. Some people are obviously upset, even upset enough to burn something down on occasion. Most likely young people, anarchists, communists, whatever. These are just guesses. I am not judging if they have a reason to be upset, they might as well be bored rich peoples children on some lame revolt. But a burned down telco box does not fit in with the european councels plan for the development of the mediterranean member states I guess.

closeup burned out telco box

Why burn it?

Athens became much more nice, clean and polished. At least in some parts. Don't look at the other, dark side of town. Some people drive Mercedes now, some people have to live on 160 Euro retirement money. We have immigrants now from Bangladesh, China, Africa, wherever. Developments like complete neighbourhoods populated by foreigners (not tourists) are new and alien to greeks, who had lived in some isolation since they always were an immigrant exporter, not an immigration destination. The move to a new european society leaves the country with some conflicts. Rising prices and internationalization also lead to the famous "new" poverty. Conflicts lead to aggression.

If I personally had burned it, I would state a much different reason. Something much more basic: Hey, give me decent communication without costing an arm and a leg. First of all, give me ADSL without having to go through burning hoops. Tear down telco monopolies, burn down telco installations, or so. Not that I think it would change anything. I'm not a luddite, by a long way. I think the main result of that burned down box was some poor guys left without telephone and a small rise in the utility costs of OTE (the greek state telco).

What is it?

I don't really know what it exactly is. Or rather was before it was burned down. It looks like a telco installation. It had a UPS (upright in the left compartment). There are some other rackmount form factor boxes in the right compartment. And lots of small cables below, which leads to me guessing for telco. Cables are too thin to be utility electricity. Burning down happened a while ago, so there is some garbage in there too.

Security

How could one avoid such an event? Of course it would be possible to build a stronger box. Put a better lock on it, thicker steel around it. But then someone lighting that stronger box up with a couple of molotov cocktails would make that moot. You can't really place these installations under guard, given that they have to be all over town (they are). Better lighting on the street would probably not help, same as surveillance cameras. Why? Because very likely the box was not burned down on a quiet night, but in a demonstration or riot situation.

closeup burned out telco box

So what gives? These installatins are really just protected by an old mechanism. The one that also protects people walking on the streets and mail lying on the doorstop of an appartment building. It's just our human relience on the general good behaviour of other humans. Normally people don't go around burning each others equipment. We don't steal each others mail, break windows on random cars parked outside our houses. The more stable and just a society is, the better this mechanism works. You might get more immediate security for the box in a police state, but I doubt it. Oppressive systems usually end up producing lots of conflicts. There might be more quiet while oppression works, but in the end it just pops up all together.

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20 May 2005

Die beste Jahreszeit um Athen zu besuchen

Der Frühling ist hier
flowers in the park 'pedio tou ares'

Jetzt ist die beste Jahreszeit, um Athen zu besuchen. Im Park "Pedio tou Ares" blühen die Blumen (Bild), es ist angenehm warm, ohne zu heiss zu werden. Die hohe Luftfeuchtigkeit der letzten Tage ist weg, so dass es morgens und abends angenehm kühl wird. Die Hitze des Sommers kündigt sich bereits an, aber sie gibt uns noch eine Gnadenfrist. Am Wochenende veranstaltet die Stadt Athen im Nationalgarten (beim Zappeio) ein Spektakel mit Jongleuren, Puppentheater, Kunst auf der Strasse.


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23 May 2005

This time of year... and getting stuck

The sun and the shadow
Shady benches in the park Pedio tou Ares

So, still not convinced that Athens is beautyfull in spring? There's nothing like a day in the park. Except for maybe a day at the beach, which I will hopefully have soon.

At work I'm stuck, as usual. Programming is made out of short bursts of marching forward, building things nice and beautyfull. And then long hours of getting stuck with a seemingly simple problem. Filling files and files with ugly code, trying to get a clue what is actually happening. Wish I could sit in the park now.


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24 August 2005

Travel, soon

...and looking for a flat or room

Thursday I'll be going back to Athens. At 1 in the morning (so it's technically Friday, but who cares?) my ship is leaving from Myrina, it will bring me via Sigri (on Lesvos), and the small island of Psara, to Lavrio (on the southeast end of Attica, near Sounion). I should be arriving at Lavrio at around 14:30, so I have quite enought time on the boat, thank you very much. The problem is that Limnos had a lot of people this summer, so all ships are booked out. I had to change to this less direct route (where the direct connection would have me only about 9 hours on the ship). From Lavrio I will be taking the bus, which delivers me straight to the Pedio tou Ares, only 5 minutes walk from home.

The next few days in Athens I will look into my situation of residence. Or to formulate it a little bit more practical: I will be looking for a new place to stay. Either I will need a new room in a shared flat, or I could be lucky and find a small flat for myself (or to make it a small shared flat). So if you know anything about a room or a small appartment in Athens, let me know. I'm not picky about locations, I should just be able to get to work (Syggrou Avenue, Nea Smirni) by public transport.

Update 29.8.2005: Housing situation seems to be resolved for the moment. I will be staying right where I am now.


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02 September 2005

Big City Syndrome in Athens?

Smiling faces in trains
Train on the Athens ISAP metro line

In his post The Spanish Trio, Saad asks the question: "is Madrid victim to BCS?" With BCS == "Big City Syndrome" defined by Saad something like:

If you already visited Paris and took public transportation (the legendary Metro for example), you have certainly been surprised at the closed, smileless, gloomy faces of Paris inhabitants. People do not talk that much to each other (I call that the Big City Syndrom, but I haven't patented that word yet). And when they talk each other, they don't speak loud and keep their voice volume set to low.

I don't know about Madrid, but Athens is a bit different, with much less BCS. There are some gloomy faces in the Metro system in the rush hour, everybody moving in and out of work. (The picture showing the older trains on the ΗΣΑΠ (ISAP) metro line 1.) But get a few minutes out of the rush hour (and often enough even in the rush hour), much more in the evening than in the morning, you will get children running around, people arguing with all their heart (even if they are strangers putting on a noisy show), lovers kissing, groups of teenagers laughing out loud. For me this is enough to save us of BCS.

On another note: That blogger thing so many people are using really should get trackback.


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04 September 2005

Globalisiere mich!

Besuch bei IKEA am Flughafen Athen

Kurz vor der Eröffnung der olympischen Sommerspiele in Athen 2004 eröffnete der schwedische Möbelhandels-Gigant IKEA eine Filiale in Athen. Im Nordosten Athens, gleich beim ebenfalls recht neuen Flughafen, ist der Schraubfassadenbau ein Sinnbild des neuen, globalisierten Griechenlands. Am Samstag machte ich mich zur Besichtigung auf...


Mit der Metro (auch so ein neues Symbol) ging es zum Sintagma-Platz. Von dort aus weiter mit dem Flughafen-Bus, der Fahrtpreis wird von meiner ÖV-Monatskarte abgedeckt, normalerweise werden 3.40 Euro fällig (gleichviel wie von oder zum Flughafen, das Ticket kann zur Weiterfahrt auf dem ÖV-Netz benutzt werden). Wir hatten den Busfahrer gebeten, uns zu sagen, wo wir aussteigen müssen und mit uns stiegen an der Haltestelle "Κεντρική Διοίκηση" (Kentriki Diikisi) schliesslich fünf weitere Fahrgäste aus. Das bereitete mich nicht auf den Anblick vor, der uns nach 3 Minuten Spaziergang am Eingang erwartete: Der Parkplatz war voll bis obenhin, es strömte ein Volk zusammen "als würden Sesamkringel verteilt" (wie man auf Griechisch sagt, was etwa "als gäbe es Freibier" auf Deutsch entspricht). Samstag halt.

IKEA Fassade am Flughafen Athen

Voll

Rauf ging es in die Möbelausstellung im oberen Stock und dort im dichten Gedränge einmal rundrum. Volksfestmässig ging es da zu und her. Häufigst gestellte Frage: "Was ist das?" Denn der Sinn so mancher schwedischer Design-Kreation scheint am Mittelmeer nicht sofort erkennbar zu sein. Was immer ich anfasste, sofort wollten drei weitere Kunden wissen, was ich da gefunden hatte.

Nur auf Griechisch

Und die Globalisierung im Kleinen? Der Inhalt des Ladens ist 100% auf IKEA-Linie, da weicht garantiert nix vom Konzern-Standard ab, um lokalen Gegebenheiten angepasst zu werden. Bis auf ein "Detail": Alle Informationen (alle!) sind nur auf Griechisch vorhanden. Und hier meine ich wirklich ausschliesslich, nicht mal ein "No smoking"-Schild auf Englisch, kein Etikett, kein Produktschild. Wenn also ein IKEA-gewohnter Teutone hier die Möbel für sein Ferienhäuschen kaufen will, dann wird er zwar die Möbel vom Namen er erkennen, aber die Beschreibungen nicht verstehen. Andererseits haben die Angestellten kleine Fähnchen auf den Namens-Schildern, die wohl die Sprachkenntnisse wiederspiegeln.

Der griechische Markt

Beim schwedischen Möbelhändler finder der griechische Kunde sicher ein Organisationsniveau wie sonst selten auf dem griechischen Markt. Traditionelle griechische Möbelläden sind klein, wirkliche "Läden" mit vielleicht 200m2 Ausstellungsfläche. Erst in den letzten 10-20 Jahren gibt es grössere Händler, doch auch diese nicht auf dem m2-Niveau der grossen europäischen Anbieter.

Beim Preisniveau hat der griechische Kunde allerdings auch einen anderen Vergleichspunkt zu IKEA. Aufgrund des sehr niedrigen Lohnniveaus sind die Preise nicht immer wirklich günstig. Bei Billigmöbeln und Küchenutensilien lohnt sich der Vergleich mit den Angeboten der "γύφτους" (giftous, Zigeunerhändlern) und Wochenmärkte.

Polizei vor der Tür

Eine weitere gesellschaftliche Entwicklung, die ich bei diesem Besuch beobachten konnte: Im Eingangsbereich standen einige in schwarz gehüllte Security-Typen. Vor dem Eingang wie spiegelbildlich dazu hingen ein halbes Dutzend Polizisten rum. Die griechische Regierung hat vor kurzem die Ladenöffnungszeiten freigegeben. Und bei vielen Kaufhäusern hat es Proteste und Blockaden der Gewerkschaften gegeben. Die habe ich dann abends im Fernsehen angeschaut, so weit draussen am Flughafen war wohl niemand von den Gewerkschaften. Oder sind die vollglobalisierten IKEA-Mitarbeiter selber ganz auf der Linie der freien Ladenöffnungszeiten im freien Markt?

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12 September 2005

Athens Public Transport Maps (Detailed)

Download them as PDF from the ΟΑΣΑ site now
cutout from public transport map

Behind my back(!) ΟΑΣΑ (OASA, the Athens public transport organization) has added a new service to their website this spring: You can download PDF maps of Athens, with the routes of busses, trolleys, trams and subways outlined.

The maps are a bit complicated to get a grip on, but when you have to find a connection across town, they are much more usefull than the site's search engine. The bus line search engine does not allow for two point from-X-to-Y searches. But with the maps you can see which busses pass by your starting point and in combination with the seach engine you can look up route details. This gives a huge improvement in usefullness of the OASA site.

Not all PDFs are available (yet?). They are pretty big, around 6 to 10MB, mainly because this city is pretty big. Probably too big to load onto my phone and view with the scaled down PDF viewer. Most maps are available only with Greek lettering. If you travel to Athens with a laptop it might be interesting to get these maps. You can also order paper copies of these maps for free from the same site, though the form looks like you will have to send it in again and again for each map you want.

Update 2007-10-20: Fixed the link to the maps page.


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