betabug... Sascha Welter

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Entries : Category [ athens ]
The city itself, big, fat, loud, stinking, sitting in the middle of Attica and growing. Athens, Greece, to be sure.
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12 September 2005

Athens Public Transport Maps (Detailed)

Download them as PDF from the ΟΑΣΑ site now
cutout from public transport map

Behind my back(!) ΟΑΣΑ (OASA, the Athens public transport organization) has added a new service to their website this spring: You can download PDF maps of Athens, with the routes of busses, trolleys, trams and subways outlined.

The maps are a bit complicated to get a grip on, but when you have to find a connection across town, they are much more usefull than the site's search engine. The bus line search engine does not allow for two point from-X-to-Y searches. But with the maps you can see which busses pass by your starting point and in combination with the seach engine you can look up route details. This gives a huge improvement in usefullness of the OASA site.

Not all PDFs are available (yet?). They are pretty big, around 6 to 10MB, mainly because this city is pretty big. Probably too big to load onto my phone and view with the scaled down PDF viewer. Most maps are available only with Greek lettering. If you travel to Athens with a laptop it might be interesting to get these maps. You can also order paper copies of these maps for free from the same site, though the form looks like you will have to send it in again and again for each map you want.

Update 2007-10-20: Fixed the link to the maps page.


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15 September 2005

Athens Weather and News Roundup

Small stuff you likely did not want to know anyway

Just a few remarks about the weather, disfunctional computer kiosks, the effect of the Athens 2004 Olympics on the city, and the smells of small streets in the Athens suburbs...


The weather is going up and down here lately. A few weeks ago it was rather cold, I was switching from bermudas to long jeans. Then it got hot again, the last few days had us sweating with 30 degrees Celsius even at night. This morning some raindrops fell, it has cooled down a bit, but I'm still comfortable with the bermudas. weather in September in Athens can be much steadier, just a softer version of summer.

Diomedes Spinellis (Author of "Code Reading") has a picture of a disfunctional info kiosk on his weblog. I must admit that I've never seen any one of these computer kiosks in working order. But this may be because I was away from Athens during the Athens 2004 Olympics.

Because that was the time when everything worked in Athens. If you can read German, on a site called "Europolitan" there is a feature "Athens the city of contrasts", which is just so much bullshit. It sings the old song of Athens being this dirty city, but with the great background of the ancient Greeks. Right, but never heard of Byzantium and the eastern part of the Greek soul. Also they mention how the Olympics did not take over the city. Right, it was just the event that touched this city more than maybe anything in post WWII times (maybe except for the arrival of reinforced concrete).

As for the smelly part: There are three verbs for "smelling" in use in Greek. "Βρωμάω" - to stink, "μυρίζω" - to smell, "μοσχοβολώ" - to smell good, to have a good smell. Yesterday evening I was walking on a small sidestreet in Μοσχάτο (Moschato, a south eastern suburb). The small olive and orange trees were smelling very good. If there would be cameras for smells, I would have posted a smelling picture. This morning after the few drops of rain, there was an earthy, rainy note about the warm tree smell. I enjoyed it a lot. Μοσχοβολούσε - it had that good smell.

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25 September 2005

Wer hätte gedacht, dass es in Athen einen Radweg gibt?

Überraschung! Überraschung! Umzug!
Radweg im Athener Stadtteil Zografou

Das schöne an Athen ist, dass man immer wieder neues entdeckt: So zum Beispiel beim Besuch im Stadtteil Zografou. Dort habe ich nochmals einen Blick auf meine neue Unterkunft geworfen, um zu schauen, was ich an Möbeln und weiterem Wohngerümpel noch brauche[1]. Und was entdecke ich auf dem Rückweg? Einen Radweg. Ohne Scherz, die Gemeinde Zografou hat scheints sowas eingerichtet. Nicht, dass ich glaube, dass auch nur ein Einwohner des Grossraumes Athen wüsste, um was es sich da handelt. Immerhin waren keine Autos drauf geparkt, was schonmal ein Wunder ist.


[1] Wohnungsmässig sieht es so aus, dass ich recht wenig brauche. Aber aus ästhetischen Gründen werde ich wohl über die eine oder andere Neuanschaffung nachdenken. Umziehen muss ich bis Ende Monat, denn auch die aktuelle Wohnung muss geleert, geputzt und übergeben werden. Das wird noch ganz schön eng, doch zum Glück habe ich viel Unterstützung von der Firma.

Und wie zieht man in Athen um? Die meisten Leute, die ich kenne, besorgen sich von der nächsten "Platia" einen Kleinlaster mit Fahrer und zwei Helfer (meistens Import-Leute). Sowas kostet dann um die 70 Euro (nur für Lastwagen und Fahrer). Bei mir wird es eventuell sogar reichen, dass ich mir von der Firma einen Kombi ausleihe und einen Arbeits-Kollegen mit einspanne. Mal sehen, was ich dann beim Umzug so alles neues entdecke.

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03 October 2005

Neue Wohnung und alles nicht gemacht

Erstes Wochenende in der neuen Wohung, keine Ausflüge

So, das erste Wochenende in der neuen Wohnung ist vorbei. Die Wohnung ist wirklich angenehm und nachdem das meiste von meinem Gerümpel ausgepack ist, lässt sich in mein neues, schönes Zimmer geniessen. Natürlich noch kein Internet-Anschluss im Haus (ausser über GPRS).

Pläne für das Wochenende waren a.) ein Kurztripp zum Kap Sounion und als Variante b.) ein Besuch der Nationalen Pinakothek mit anschliessendem Kaffeekränzchen im Roof Garden des Hiltons, sowie als Variante c.) eine Fahrt auf den Lykabettos Hügel. Nix von allem gemacht. Dafür gut geschlafen (ohne den Verkehrslärm der alten Wohnung) und schon ganz viel eingerichtet und hergerichtet in der neuen Wohnung. (Oh Mann, was für ein lahmer Post! Vielleicht enthält er wenigstens ein paar Anregungen für Sonntagsausflüge in Athen...)


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15 October 2005

Όλη η Αθήνα ένα χωριό

Χαιρετίσματα άπο την κυρία Κατερίνα

Στην καινούρια μου γειτονιά ψάχναμε για τον χασάπη. Στο δρόμο ρωτήσαμε μια κυρία, η όποια μας εξήγησε που θα πάμε. "Εκεί στον κύριο Χρήστο, έχει το καλύτερο κρέας εδώ πέρα και να πείτε ότι σας έστειλε η Κατερίνα."

Τον βρήκαμε και του είπαμε ό,τι μας είχε πει. Την επόμενη φορά που θα ψωνίσει εκεί, φαντάζομαι πως θα έχουνε και εκείνοι θέμα για κουβέντα.


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17 October 2005

Pinakothek, Hilton

...und Fridays (am Sonntag)

Diesen Sonntag habe ich es mal geschafft früh genug aufzustehen, um die griechische Nationalgallerie zu besuchen, die Sonntags um 14 Uhr schliesst. Das Programm rundeten wir dann mit einem Besuch im guten, alten Hilton und bei TGI Fridays (einem amerikanischen Ketten-Bar-Cafe-Pub Laden) ab...


Athener Nationalgallerie,
Ausstellung im ersten Stock

Zuerst die Nationalgallerie (Ethniki Pinakothiki): Eindrucksvoll, wenn auch vieles schon gesehen, zumindest vom Stil her. Ich mag Malerei grundsätzlich, doch bin ich meistens nicht aufnahmefähig genug für ein ganzes Museum am Stück. Die Ausstellung wurde und wird noch umgebaut. Wir konnten zwei Stockwerke voll Bilder anschauen, wasw uns auch reichte für die zwei Stunden, die wir Zeit hatten. Der oberste Stock und einige Bereiche in der Nähe des Eingangs sind noch im Umbau und nicht zugänglich.

Portrait, 19.Jahrh., Athener
Nationalgallerie

Im unteren Stockwerk sahen wir die älteren Werke, vom 16. Jahrhundert an. Die Ausstellung lehnt stark zu griechischen Künstlern, doch gerade im ältesten Zeitraum sind viele Werke aus Italien, Spanien und anderen europäischen Ländern vertreten. Ab der Zeit der griechischen Revolution (1821 für weniger in der griechischen Geschichte belesene) wird die Ausstellung detaillierter. Von Historienschinken zu Helden und Schlachten des Unabhängigkeitskrieges hin zu den Portraits und Gesellschaftsbildern der neuen Oberschicht. Das Bild zeigt ein solches Portrait, im Hintergrund die Akropolis, Thision und das Athen von ca. 1870. Erklärungstexte zu den einzelnen Abschnitten geben eine Orientierungshilfe. Doch bei einigen Bildern hätte ich eine Erklärung nötig gehabt. Was war jetzt genau los mit dieser oder jener Musse, mit dem einen oder anderen Helden oder Moment der Geschichte?

Modernes Werk in der Athener
Nationalgallerie

Im oberen Stock sind die modernen Werke zuhause. Hier hatten wir nur noch für einen kürzeren Rundblick Zeit. Die Werke reichen von den "moderen" ab der Jahrhundertwende des 19./20. Jahrhunderts über die abstrakten Werke der Nachkriegszeit bis heute. Kurz vor "Ladenschluss" des Museums schauten wir noch im Museums-Shop vorbei. Die Preise sind einiges "normaler" als in den anderen Museen, die wir besucht haben.

Nach so viel Kultur hatten wir erstmal etwas Kommerz nötig. Das Athener Hilton steht gleicht gegenüber der Nationalgallerie. Also hinüberspaziert, durch die fette Lobby mit dem überholten Kunstledercharme der so an die 50er Jahre erinnert und mit dem Lift ganz nach oben. Für den Lift sollte man einen festen Magen haben, Beschleunigung und Abbremsen werfen einem die Innereien durcheinander, scheints haben Hilton-Gäste keine Geduld für lahme Aufzüge. Nach der plüschen Lobby erwartete uns oben eine durchgestylte Bar mit Lampen (und Möbeln?) von Philip Starck. Doch leider war die Bar dicht. Immerhin nutzte ich die Gelegenheit für ein Panoramabild (Bild anklicken für eine grössere Ansicht).

Panorama vom Dach des Athens Hilton

Da der Kaffee im Roof-Garden des Athens Hilton flachgefallen war, nahmen wir den Bus zur nächsten Franchise-Meile (frei nach Neal Stephenson). In der Leoforos Alexandras reihen sich Starbucks, TGI Fridays, La Pasteria und einheimische Ketten wie "Goodies" aneinander. Bei uns war ein Test von TGI Fridays angesagt. Mit "Death by chocolate" (Brownie mit Schokosyrup und Vanilleglace, angelehnt an "Charlie and the chocolate factory") und "Tropical Runner" (einem alkoholfreien Mixdrink, Banane, Ananas, "Pinacolada-Gewürz" und crushed ice) verlief der Test zufriedenstellend. "Fridays" ist ein amerikanischer Bar-, Café-, Pub-Schuppen. Ganz nett, brauchbare Musik. Preise im für Griechenland gewohnten (hohen) Durchschnitt. Die Mitarbeiter verzieren ihre "Uniformen" mit Buttons, Stofftieren, Tand und Trödel, sie stellen sich nach amerikanischer Sitte mit Namen vor. Beim typischen, griechischen Kaffeepublikum (männlich, jung, immer auf der Suche nach der holden Weiblichkeit) wäre es bedeutend erfolgreicher (eher ein wirklicher Durchbruch in der Kafeteria-Erfolgsskala!), wenn sie auch gleich die Telefonnummer mitgäben. Trotz dem offensichtlichen Franchise-Konzept war alles ganz freundlich. Also alles in allem ein gelungener Sonntagsausflug.

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23 October 2005

Not-So-Hotspotting from Starbucks

Sitting out with friends and a PowerBook
slacking at starbucks

Right now I'm in a Starbucks here in Athens, trying to get some work done via their wireless "hotspot". It was plain easy to connect. The Mac just jumps over points 1-7 of the connection instructions, with a simple "Your ususal Networks are not available, do you want to connect to 'Forthnet'"? The connection is a bit shaky, I had to switch Airport on and off a couple of times, because my ssh connection froze (screen to the rescue, ofcoz). More of a turn off is the price tag: 6 Euro for 2 hours. Otherwise it's relaxed here, gf and flatmate-grrrl are chatting away and learning for uni, I'm hacking along.

Right when I tried to post this, the connection went down. I was still able to connect to the wireless network, but dhcp would not give me an IP. After several tries I gave up. We went in for the chatting and after a while left for home. Now I'm back on GPRS to post this.


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26 October 2005

Scary Temperatures and Nice Music

News from Norway, France
Pine grove near Vas. Sofias street

Tor reports this morning temperatures of -15C in Norway. Which I promptly used to scare the gf. Here in Athens right now it's 19C (plus, not minus) and we are expecting 24C during the day. At night it gets a bit chilly with 16C (and it was colder a week ago). Seems to me I'm living on the right end of Europe right now :-)

In other news Saad (of #bsdcow fame) has posted his monthly Wonderful Songs Feature for November 2005. He recommends each month the songs (and albums) that he listened to and enjoyed that month. His selections are off the main road of the music industry, lots of "independent" stuff, all pretty laid back. Recommended.

The picture was made on monday morning, when I took a slightly other way to work. I came by this beautyfull park full of pine trees. Almost a little grove or even a forest. And next to it this big racetrack of a road. (Click on the image for a bigger view.)


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27 October 2005

Laaaanges Wochenende in Sicht

28. Oktober, Feiertag, in historischer Variante

Morgen ist der 28. Oktober, Feiertag in Griechenland. Passenderweise fällt er auf Freitag, um ein langes Wochenende zu generieren. Das hinderte einen grossen Teil der Einwohner Athens nicht daran, das Wochenende noch weiter zu verlängern und bereits gestern (Mittwoch) abzureisen. Lokale Radiostationen meldeten Staus an den Ausfallstrassen. Die ausnehmend angenehmen Temperaturen haben sicher ihren Teil daran.

Historischer Hintergrund: Der 28. Oktober... der italienische Diktator Mussolini stellte dem griechischen Diktator Metaxa ein Ultimatum. Durchmarscherlaubnis (faktisch Übergabe des Landes) für italienische Truppen nach Nordafrika oder Krieg. Der 28. Oktober ist der Tag, an dem Metaxa mit einem kategorischen "όχι" ("Nein") dieses Ultimatum zurückwies. Das Resultat war Krieg, zuerst zwischen Italien und Griechenland, später auch mit Deutschland.

Passend zum historischen Event plant die WG vom betabug die Anschaffung (und öffentliche Präsentation) einer griechischen Fahne. Weiter Pläne für das Wochenende: Sounion, Karagiozis, Museen, Ausschlafen. Mal sehen, was wir alles schaffen.


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29 November 2005

100 Jahre Athen

Ausstellung im Gaswerk



Sonntag morgen früh aufgestanden. Mit meinem Arbeitskollegen Andreas zur U-Bahn Station Thission gefahren. Von dort aus noch ein Stück gelaufen bis zum Γκάζι (Gazi), dem alten Gaswerk Athens, heute ein Kulturzentrum. (Siehe Bild.)

Ursprünglich war mein Plan, dort die Reproduktion des "Antikithira Mechanismus" zu finden, einer antiken Maschine, ähnlich einem Uhrwerk, die den Stand von Sonne, Mond und Planeten anzeigt. Das Original hatte ich im archäologischen Museum gesehen. Auf slashdot hatte ich gelesen, dass im Museum Technopolis in Athen eine funktionierende Reproduktion ausgestellt ist.

Von der Reproduktion wusste niemand etwas, aber wir sahen uns die Ausstellung 100 Jahre Athen in Fotos an, zumindest zum grössten Teil. Wir sahen alles ab ca. 1950, danach waren wir abgefüllt. Die Fotos sind sehr gut, ausgewählte Bilder von grösstenteils sehr guter Qualität. Dazu enthält die Ausstellung alte Zeitungen und andere Objekte wie Spielzeug und Kostüme. Auch gute Kommentare, allerdings nur auf Griechisch. Eintritt kostet das ganze keinen und es war gut besucht.

Was habe ich gelernt? Zum Beispiel, dass Athen früher schon ein Tram hatte, das wusste ich. Warum das Tram irgendwann abgeschafft wurde, erfuhr ich hier. Schuld ist Konstantinos Karamanlis, damals Minister für öffentliche Bauten, später lange Ministerpräsident. Ausserdem Onkel des heutigen Ministerpräsidenten. Der wollte die Trams verstaatlichen, was für einen konservativen Politiker doch recht erstaunlich ist. Doch die englischen Eigentümer wollten das nicht, also liess er über Nacht die Schienen rausreissen. Gut gebaut.


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03 December 2005

Lucky Weather, nice Chocolate

Sitting in the sun



Todays excursion took us to the Πάρκο Ελευθερίας (Parko Eleftherias) where we hoped to find the christmas bazaar of the local animal protection society. We had been there last year and I had picked up a warm sweater and some used books. No such luck this year, the bazaar had already been last weekend.

So we went to the cafeteria named after the same park "Πάρκο Ελευθερίας" and enjoyed the sun and the wonderfull warm weather. 20°Celsius on December 3rd, really acceptable. The prices are the usual athenian road robbery, but the selection of drinking chocolates is excellent. The one with white chocolate, lemon and pine seeds was out. We tasted white chocolate with pistacchio, creamy, not too sweet, wonderfull. And I'm no big fan of white chocolate.

The menu lists a range of chocolate fondues too. If those are of the same quality as the drinking chocolate, then the place is a real recommendation for chocolate lovers in Athens. But then my "fresh" orange juice was a mix of fresh and boxed juice, a pitty. The cafeteria is situated real nice, right next to the park, almost in the park. Our table with the white sofas invited us to sit a long time and enjoy the sun.


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08 December 2005

Weihnachtsbeleuchtung, volle Dröhnung

Ihr Lichterlein leuchtet und so
Weihnachtsbeleuchtung auf der Vassilissis Sofias Strasse

Athen zeigt sich so langsam in Weihnachtspracht. Mit Schnee ist natürlich nicht zu rechnen, aber dafür fängt es überall zu glühen und zu leuchten an. Das Bild zeigt den Ausblick auf die Βασιλίσσης Σοφίας (Vassilissis Sofias) Strasse, gleich neben Syntagma Platz und Parlament.

Auch bei mir zu Hause leuchtet und glüht es, mit WG-Weihnachtsbaum, aufblasbarem Weihnachtsmann und Lichterkette. Und zu meinem Geburtstag (grad vorbei, uff, wiedermal überstanden!) gab es hausgemachte Nudeln, Bücher und eine flasche feinen Wodka. Was will man mehr?


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17 December 2005

Streik - Mit dem Auto zur Arbeit

...und dann endlich wieder mit dem Bus
Mittwoch und Donnerstag war hier in Athen grosser Streik. Unter anderem hat der öffentliche Verkehr gestreikt, Mittwochs funktionierte nur die U-Bahn und nur von 11 bis 18 Uhr, Donnerstags war alles dicht. Teilweise gab es Donnerstag nicht mal Taxis. Wie komme ich also zur Arbeit? Vom Büro bekam ich ein Auto ausgeliehen und so gings auf in den Berufsverkehr. Da kann man was erleben...

Dienstag abend also mit dem Auto nach Hause, Mittwoch und Donnerstag hin und her, Freitag nochmal den Weg zur Arbeit. Der pure Wahnsinn. Ich frage mich, wie sich die Leute das antun. Diese Stadt ist trotz weit verbessertem Busnetz, Tram und U-Bahn vor dem Verkehrskollaps. Es gibt einfach zu viele Autos. Gut, an den Streiktagen war das Problem noch verstaerkt, denn ohne ÖV ist natürlich das Auto (und das Motorrad) das einzige Fortbewegungsmittel und daraus schliessend auf den Strassen die Hölle los. Aber Dienstag Abends war der ÖV noch funktionstüchtig und trotzdem war es sinnlose Zeitverschwendung, sich in einer Blechbüchse Meter für Meter durch den Verkehr zu schieben.

Dazu noch die Parkplatzgeschhichte. In meinem Stadtteil gibt es einfach keinen Platz mehr, um noch ein Auto mehr hinzustellen. In meinem Stadtteil? In sämtlichen Athener Stadtteilen ist es das gleiche Theater. Mit viel Glück habe ich es doch jeden der Abende geschafft, die Kiste halbwegs legal abzustellen, ohne eine Garageneinfahrt zuzustellen. Morgens beim Büro das gleiche Theater. Stressfaktor ohne Ende. Da ziehe ich es doch vor ab und zu mal im vollen Bus zu stehen.

Freitag abend dann endlich wieder mit dem Bus nach Hause. Aber ich weiss nicht was los war, der Verkehr erlitt gerade den Vollkollaps. Für die Strecke bis zur U-Bahnstation "Fix", für die der Bus sonst 10 Minuten braucht, gingen locker 30 Minuten im Stop-And-Go Verkehr drauf. Also besser mit der U-Bahn weiter, sonst brauche ich 2 Stunden bis nach Hause. Doch da ging es nicht viel besser weiter: Die U-Bahn hatte wohl technische Probleme, meine U-Bahn stand schon 10 Minuten in der Station als ich dort eintraf. Nach nochmal gut 5 Minuten gings dann los.

An der nächsten Station warteten durch die Verspätung locker nochmal soviel Fahrgäste, wie schon im vollgestopften Zug selber waren. Allgemeines Geschiebe und Gequetsche. Zum Glück konnte ich an der folgenden Station umsteigen, dort war dann entsprechend das Chaos noch grösser. Anscheinend hatte sich durch einen defekten Zug die ganze Linie blockiert. Nach dem Umsteigen ging es dann etwas zügiger weiter nach Hause.

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21 December 2005

Christmas Light Impressions

Right from the center of Athens

The last two evenings we went to Syntagma square and the Zappeio Megaron in the center of Athens to see what the municipality has prepared for christmas. It's all quite nice to look at, here are a few pictures to give you an impression...


Xmas tree on Syntagma square
The big Christmas tree on Syntagma square, right outside the entrance to the metro station. This is the place where all the action is happening.
Caroussel on Syntagma square
The caroussel on Syntagma square. There are caroussels on other big squares of the city too. Of course lots of children enjoy the show. It doesn't quite show in the pictures, but all the square is illuminated with christmas lights and there are lots of people admiring that. There are small houses with shops that sell sweets, there is a human sized, open to the front "doll house" where fairy tales are impersonated by actors.
illuminated trees near the Zappeio
Illuminated trees on a park way to the Zappeio. The blue shimmer in the distance is the blue and white illuminated installation near the ice rink.
Installation outside Zappeio
A blue and white illuminated installation near the Zappeio building. Stylicised trees and large balls sprinkled with a white substance resembling snow.
Ice rink outside the Zappeio
The ice rink outside the Zappeio (of which some column are on the right in the background). A fun match with guests chosen at random was conducted, later there was supposed to be a "show" hockey match. We got bored waiting in the cold and left, but I will come and see the game another time.

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27 December 2005

An Evening Out with Jazz

Let me see what spring is like on Jupiter and Mars

Yes, I went to see Paula West at the Half Note Jazz Club in Athens Mets area. It was a most remarkable evening. The Jazz was sweet and intense, I met the artists of the next nights events and Sharon, one of the clubs more peculiar residents. When it was all over, I walked home, which took me about an hour...


It had started to rain when I left home yesterday evening, a steady sprinkle, not the heavy downpour so common for winter here. It did not bother me much, but I was a bit worried that I would have trouble finding a taxi, this being the second christmas day. Indeed it took me some waiting time and two tries, the first taxi dropped me off again, probably the driver dreamed of a bigger fare. But the second cab got me there, Τριβωνιανού 17, Μετς (Trivonianou 17, Mets), right opposite the main gate from Athens 1st cemetery.

The club

There were about eight people waiting in line to get inside the Half Note Jazz Club. There was more grey than black hair and I wondered if Jazz had become the field for retired accountants and managers assistants. To my surprise the cashier let me pass, but to the tune of 30 Euros and the warning "standing and packed only". Fine with me.

The room was really packed, but I liked the atmosphere none the less. In my memory it has settled as warm, wooden tones, and red brickwork, with patches of black. There is a floor with small tables, bars and seating on the sides and the middle, with some standing room in-between. They have something like a balcony with more tables above. I went once across the audience in the standing room and back, then left my jacket at the wardrobe, where I met Sharon for the first time.

Meet Sharon

Although we were formally introduced only later, I said hello and Sharon half blinked back at me. She sat next to the wardrobe girl, keeping an eye on all those strangers passing by. I guess there are just too many guys passing by for a beauty like her to notice one more of them much.

The artists in the audience

When I had pried myself loose from her fascination, and conquered the shoving masses again to my standing place, I found my view blocked by a couple of (as usual oversized) americans. They signaled the bar for gin and tonics and started conversation with a couple standing to my left. They turned out to be the artists to perform the next nights: Dave Berger and (I believe, sorry I did not remember the name) Wayne Goodman) from "David Berger and the Sultans of Swing".

Intercultural exchange

During the evening we had drops of conversation ranging from topics like what to see while in Athens (the Acropolis, eating out at night in the meat market's restaurant), where and how to drink Ouzo (in an Ouzeri is best, where they serve small dishes of food with it, but anyway never drink Ouzo without something small to eat or nibble), gas prices (Dave hasn't had a car in years, no use in New York), to politics (which country will the americans invade next, and it's likely impossible that an artist from New York would support Bush).

What I really came for

In most of the conversation I was just a bystander, and then started what I really had come for. At first the trio of musicians began to play. Piano, upright bass, drums. As I had no idea what really to expect, I was happy to note that the sound was coming along easy and agreeable. With meaning, but not overly extraverted. After one or two numbers, Paula West came on stage and started to sing. The program had described her as "cabaret style", whatever that means, but thankfully there was no such nonsense as I would associate with cabaret: No dancing to mimic the Moulin Rouge, no attempts at comedy or clown masks. What we got was a female jazz singer with a full voice, a jazzy groove, wide phonal range and depth in her song. Her mood was often amused and happy, sometimes soulish and sad, fewer times touched by the pain and melancholy of love.

So how did I like it?

I let the music vibrate in me, was swinging and tapping to it. Even though for most of the evening I had a good view on the stage, I sometimes closed my eyes and just swam in the melody and rhythm. Paula West's voice has enough power to never sound pressed. It was her last night in Athens, but I only sensed what I thought to be tiredness in the last few pieces before closing. Yes, I liked it very much, the one song that stayed with me most was "fly me to the moon", but I had many favorites.

Getting to know Sharon better

When the last applause died down, I sat on the chair that I had inherited a short while before, and I didn't move. The music was still humming inside me. When Paula West passed me by on the way to the bar I was speechless and couldn't congratulate her on her art. After the audience was thinning out a bit, I went to pick up my jacket, inquiring after Sharon's name with the girl from the wardrobe. She told me that Sharon comes here almost every night, but that she comes only when she's hungry. I was ready to doubt that, when I noticed that Sharon was sitting right next to us on a chair. At this point I introduced myself to her. After letting her sniff my hand I carefully offered to caress her neck. To my surprise she let me touch her and if it wasn't for the music, I would have heard her purr as I crawled her furry head, while she closed her eyes. There are probably only very few Jazz clubs with resident cats that are so friendly to strangers.

Evzone Guards outside
Athens Parliament 2 in the morning

The way home

Again I pried myself loose from the cat and the club and stepped out into the night. The rain had stopped, the street was still shimmering wet. There was a taxi outside waiting, but I had a desire to walk a bit first. I like walking in the night. And I like the smell of Athens after it had rained. In most parts of it, Athens is not dangerous at all at night. As I continued walking, I passed by the columns of the Olympian Zeus (wonderful smell of the pine trees after the rain), Amalias street with the National Garden, Syntagma square with the Evzone guards (see the picture that proves the guards are there at night too), then up Vassilissis Sofias Avenue (where I met more Evzone guards, marching) to Zografou. A couple of times I thought about taking a taxi, but in the end I enjoyed the walk all the way. When I finally fell into my bed, music was still ringing inside me: Let me see what spring is like on Jupiter and Mars.

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28 December 2005

Eislaufen nicht

Eisbahn ausnahmsweise vorhanden, aber nass



Heute morgen wollte ich früh (ok, "früher", schliesslich habe ich Ferien) aufstehen um bei der Eisbahn vorbeizugehen, die am Ζάππειον (Zappeion, in der Nähe des Syntagma Platzes) für die Weihnachtszeit aufgebaut ist. Aber schon vom Bett aus habe ich es tropfen und tröpfeln gehört. Da die Eisbahn nicht gedeckt ist, wird die Eisfläche wohl schwimmen, nichts für mich. Gestern abend durfte ich schon bewundern, wie die Eishockey-Mannschaft heroisch versuchte, die Eisfläche vom Wasser zu befreien. Anstrengende Sache, da keine Maschine vorhanden ist.

Schlussendlich hatten sie es einigermassen geschafft. Daraufhin haben die Jungs eine Art "Show-Spiel" vorgeführt, offiziell um dem griechischen Publikum Eishockey vorzuführen. Inoffiziell wohl auch einfach um mal eine Gelegenheit zu bekommen überhaupt zu spielen. Denn schon seit ein paar Jahren gibt es in Griechenland keine Eisbahnen mehr. Früher gab es zwei in Athen, eine in Thessaloniki und eine in Halkida. So toll fand ich die Leistung der Spieler nicht, bis auf wenige Ausnahmen machten sie einen eher untrainierten und ungeübten Eindruck.

Die Eisbahn im Zentrum von Athen wird dort noch bis zum 8.1. sein, da werde ich vielleicht doch noch mal Gelegenheit bekommen für ein paar Minuten Schlittschuhe auszuleihen und aufs Eis zu gehen.


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