betabug... Sascha Welter

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23 January 2005

Snow in Greece

If all the snow that is on TV would be on the streets, we would have a problem

For the last weekend (15/16 of January) the media promised us (the inhabitants of Greece) a major snow chaos. Snow was said to be reaching the center of Athens. As it turned out it was mostly hype. Northern Greece had snow of course, but I guess the people there are used to it. Comes with living on a mountain. It was almost comical how the journalists especially on TV went on a snow hunt. There has to be a story somewhere. In Athens we just had a lot of rain and empty streets, people stayed home, because they were afraid to be blocked off by the frightening snow.

Update 2006: Looking for information on the current situation (January 24 and 25, 2006) in Athens and Greece? Look at the new posts: Winter... Chaos? and Snowy Athens

Update 2008: It's been snowing again, resulting in even more chaos, see Oh, yeah, the Snow in Greece


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26 January 2005

betabug und MUS im St.Galler Tagblatt

Ein Artikel über mich als Vereinsinternationaler in der Tagespresse


Vor einigen Wochen kontaktierte mich Andreas Fagetti vom St.Galler Tagblatt wegen einer Artikelserie über Vereinsmenschen. Für den Start dieser neuen Serie im überregionalen Teil des Tagblatts wollte er jemanden aus einem eher ungewöhnlichen Verein, zum Beispiel aus einem Computerverein. Über eine Websuche fand er mich als Mac- und 2CV-Freak. Auf seine Anfrage, ob ich zu einem Interview bereit wäre, antwortete ich ungefähr: Schon, aber ich bin inzwischen in Griechenland, ob ihm das so auch recht ist. Und "so" fand er das dann noch interessanter.

Das Interview machten wir per Telefon, ich hätte ihm ja das Budget für einen Ausflug nach Athen gewünscht. Mit Spyros zog ich auf den Syntagma-Platz, wo Spyros mich mit einem der Evzonen-Wachen und meinem HelMUG-T-Shirt fotografierte. Und wie es ausschaut hat schliesslich alles geklappt, am Donnerstag, den 26. Januar sollte der Artikel erscheinen. Dann hoffentlich online zu finden unter Tagblatt.ch. Einen detaillierten Link werde ich noch posten, falls verfügbar.


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27 January 2005

Link zum Artikel online

Fast so schön wie gedruck!

Der Artikel ist jetzt online abrufbar bei tagblatt.ch.
Also ich hoffe mal, dass der Link funktioniert, denn ich bin momentan nicht online, sondern mobil am webloggen. Falls es nicht tut, bei http://www.tagblatt.ch auf "suche" klicken und in "Allen Ressorts" nach "Sascha Welter" suchen.

Update 28.1.: Link korrigiert.


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28 January 2005

Earthquake in Headlines

Newspaper headlines something between funny and misleading

Walking on Kerkyra Street I passed by a newsstand and noticed a big headline:

Earthquake


"Wow," I said to myself, "I must have missed The Big One (TM)!" I have had previous encounters with small earthquakes in Athens. The city is said to be built on hard rock, it should not have that much of a problem itself, so I did not fear that much. And then I went closer...

Earthquake

in the church

... it said. Bummer. Nothing special for Greek newspapers. Headlines are often misleading in this way. Some observations about Greek newspapers:...


I mentioned the big mouthed newspaper headlines. Things are
- "earthquakes" (more than 2 people are unhappy and they talked about it)
- "scandals" (someone badmouthed someone else)
- "shock" (someone did something)
- "on fire" (they observed something unfortunate)
whatever else comes to their mind. There seems to be a rule that the big words should have no relation to whatever is the item of the news. If there was a real earthquake, the headline would probably be "All quiet!".

Greek newspapers come in two kinds: The normal ones and the tabloids. But for a foreigner the difference is not visible, they are practically all of them in tabloid format. Big headlines with a lot of shouting, short texts. Goes well with my observation that the papers here are very pointed to Greece. International news have to be very big news to make the front page. In the paper international news are a marginal phenomenon.

The papers are also opinioned, politically bound: Every paper belongs to a political party, either in their political orientation or even in simple economic ownership. Political neutrality is practically unknown. You read the paper of your political "group".

Contrary to the tabloid orientation of the papers, but fitting very well with the political leeside, the papers do not use the daily language of the Greeks. They have their language of the ivory tower. Some of them use a lot of words and sentences from the old "Katharevousa" (an artificial "high" Greek language that was invented to bring the Greeks back to use ancient Greek, it was in use as government language up till about the start of the 80s). Together with my observation that some Greeks do not know their own language very well, I believe that there are people who are not able to understand their papers very well. For me as someone still learning the Greek language, the papers are definitely hard to understand. Must be a scandal or something.

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29 January 2005

Leben in der Science Fiction

Halbvergessene Gespräche über die Zukunft

Werden wir nie in einer der Phantasiewelten aus SciFi-Filmen leben? Unsere Technik ist weit, weit fortgeschritten. Doch wir leben immer noch in unserem normalen Alltag. Unsere Technologie ist langsam in unseren Alltag hineingewachsen und lange nicht so perfekt wie in einem ganz normalen SciFi-Streifen. Darum ist es unsere Welt und keine der Zukunft. Oder? Ich bin der Meinung, dass ich in Athen in einer Science Fiction Welt angekommen bin...


An manchen Abenden kommen halbvergessene Gesprächfetzen in Erinnerung. Zum Beispiel aus einem Gespräch mit Fisti eines Nachts in Zürich. Ausgelöst durch einige Filme (Matrix? Avalon?) kamen wir auf das Thema Science Fiction zu sprechen. Soweit ich mich erinnere, meinte Fisti, dass wir nie in einer der Science Fiction Welten leben würden. Nie würde die Technologie soweit vorwärts kommen, dass wir in einer der Phantasiewelten leben würden.

Damals und heute bin ich anderer Meinung. Die uns umgebende Technologie ist bereits weit über alles raus fortgeschritten, was wir uns vor 25 Jahren vorgestellt haben. Wir leben in der Welt der Science Fiction, wir erkennen sie nur nicht als eine Welt aus den SciFi-Filmen. Das wir nicht in einer Filmwelt leben hat zwei Gründe:

Der Fortschritt der Technologie geht trotz aller Geschwindigkeit evolutionär vorwärts. Ich bin nicht direkt von der Schreibmaschine zu meinem Powerbook übergegangen (auf dem ich jetzt diesen Text schreibe, gleichzeitig einen Test-Webserver laufen habe und Matrix als DVD schaue). Zuerst habe ich mich an Taschenrechner gewöhnen können, dann an programmierbare Taschenrechner, dann an Homecomputer, dann an schnellere, fähigere Rechner mit komplexeren Systemen.

Der andere Grund ist natürlich, dass unsere Welt nie eine Filmwelt sein wird. Dadurch dass wir Menschen nicht perfekt sind, passen wir die Technik an unsere Imperfektion an. In Filmen sind Maschinen perfekt, ausser dort wo sie für den Plott die passende Panne haben müssen. Pannen, unbequeme Handhabung und miese Qualität machen die Welt realistisch, machen sie menschlich. Das entspricht den alten "billig" Sci Fi Fernsehserien wie "Flash Gordon". Weil alle Effekte billig aussehen und einordbar sind, erkennen wir, dass die Dinge die wir sehen menschlich sind, von dieser Welt ("das ist eine Blechdose, das ein Chamäleon statt eines Dinosauriers"). Ein Mobiltelefon, dass Pannen hat, schlechten Empfang, das mit Prepaid-Karten gefüttert werden muss, so ein Mobiltelefon kommt nicht aus einem SciFi-Film, sondern aus der Reality Show unseres Lebens.

Warum bin ich trotzdem der Meinung, dass wir in der Science Fiction leben? Weil wir die Dinge tun, die in die Welt der Science Fiction gehören, der Zukunft der Technologie, hier und jetzt. Wir sind über mobiles Telefon erreichbar, übertragen Sprache, Texte, und manchmal (wenn alles klappt und es nicht zu teuer kommt) auch Bilder und Videos. Wir kommunizieren durch weltweite Netze, benutzen komplexe Cryptographie. Einige von uns rendern täglich 3D-Simulationen von Gegenständen, Räumen und Welten. Autos haben Bordcomputer, die von Mechanikern via Dateninterface gewartet werden. Unsere Getränke und Speisen sind chemisch, physisch und genetisch manipuliert und aufbereitet.

Was uns noch fehlt, ist die Phantasie-Seite dieser Welt. Die "Fiction" in der Science Fiction hier und jetzt. Aber die Welt steht nicht in einem Buch, wurde nicht für einen Bildschirm geschrieben. Die "Reality Shows" im Fernsehen, die hier in Griechenland so ein Erfolg sind, könnte man auch als Versuch verstehen, unser Leben als Fiktion aufzuwerten. Wenn Leben wie unsere (oder "etwas bessere, etwas bekanntere") wert sind, im Fernsehen gezeigt zu werden, dann ist unser Alltag vielleicht gleich gut, wie die Fiktionen aus den Film- und Fernseh-Fabriken.

Ich ziehe es vor, die Science Fiction ungeschminkt und direkt zu leben. Ich gehe auf den Victoria-Platz und benutze dort ein Kartentelefon mit LCD-Display und Chipkarte. Dabei sehe ich, was hinter den Kulissen passiert, das mein Gespräch über digitale Leitungen, Richtfunk, Satelliten übertragen wird. Ich chatte, geschützt durch starke Cryptographie, über Funknetzwerk und Internet mit Freunden in Belgien, Österreich, Portugal und Mexiko. Offene Augen machen diese Dinge speziell. Athen ist für mich eine Science Fiction Welt. Das kommt einerseits daher, dass ich ein Aussenseiter bin, einer von Aussen, der alle Signale (Sprache, Schrift, Schilder, Filme, selbst Körpersprache) immer noch übersetzen muss. Andererseits ist hier der Umgang mit der Technik sehr direkt, selbst der Opa im Kafeneion hat ein Handy. Athen ist Science Fiction für mich, aber mehr Neuromancer als Star Wars.

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31 January 2005

More Sports than Politics

What do Greek newspaper sales statistics tell us?

Daily sales of sports morning newspapers for Friday 14.1.2005 where 139.000, while political newspapers on that day sold only 35.940 copies. Can we deduce from that, that sport (mainly football) is much bigger in Greece than politics? Sports newspapers carry 95% football, maybe 4% basket, everything else in 1% of coverage (these are my own guesses).

The newspaper circulation numbers I got out of the Athens Voice for January 27. When I read those numbers, I was surprised by the high proportion with which the sports press topps the political press. It made me think about the reasons. Sports is just so much safer an occupation. But then, looking at my own note about newspaper language in this weblog, I might guess that there is another small reason in the language used. The sports press definitely uses an easier language. What slang they will use is well understood by their clientele.

Another thought that comes up: I don't remember the statistics for - say - Switzerland. But I seem to remember that "Tages Anzeiger" (the biggest newspaper) has a circulation of somewhere around 200.000. Greece is just so much more a TV nation.


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11 February 2005

Η ζωή σε ζωντανή μετάδοση

Το πάρτι της ζωής σας ή ένα τραγούδι μοναδικό σε όλοι τη ζωή;

Το κείμενο του Scud για ένα βράδυ με καλή μουσική μου θύμισε ένα άλλο βράδυ, πριν πολλά χρόνια στη Βιέννη. Κατά τύχη κατέληξα σε ένα μεγάλο πάρτι σε ένα επίσης μεγάλο βιενέζικο σπίτι, όπου μάλλον δεν ήξερα κανέναν. Το πάρτι ήτανε απλό small talk, τίποτα σπουδαίο. Μέχρι που κάπως απότομα ένας κύριος και μία κυρία της παλαιότερης σειράς πήγανε στο μεγάλο πιάνο και άρχιζαν να λένε το "old man river". Αυτός είχε ένα φοβερό μπάσο σαν το Mississipi και εκείνη τον συνόδεψε στο πιάνο. Κανείς δεν το ηχογράφησε ή το γύρισε σε βίντεο. Ένα τραγούδι ήτανε μόνο, όμως μου έχει μείνει σαν να ήτανε χτες.

Και αυτό είναι και η ουσία: Εδώ η τηλεόραση βάζει μία εκπομπή "Το πάρτι της ζωής σας" όπου 10 άνθρωποι τραγουδάνε και κουτσομπολεύουνε μπροστά από τη κάμερα (έχω δει μόνο το trailer). Εμείς καθόμαστε στον καναπέ και τους βλέπουμε και αυτό θεωρείται το "πάρτι της ζωής" μας; Ευχαριστώ πολύ! Αυτή είναι η ζωή σε ζωντανή μετάδοση, δηλαδή όχι να τη ζούμε ζωντανά, αλλά να μας την μεταδώσουν. Εκείνο το "πάρτι" στο κανάλι μπορεί και να το γυρίζανε στις 10 το πρωί, εκείνη την ώρα που υπήρχε άδειο στούντιο.

Το τραγούδι του παππού δεν το έχει κάθε Πέμπτη στο ίδιο κανάλι, ήτανε μία φόρα στη ζωή. Και πρέπει να τολμάς να πας σε παράξενο πάρτι να το δεις, με ζωντανούς ανθρώπους, να ζεις τη δικιά σου ζωή.


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14 February 2005

Tagi-Newsletter

In besonders wichtigen News melden wir heute, dass...

Damit ich wenigstens einigermassen mitbekomme, was in der Schweiz so läuft, habe ich den Newsletter des Tages-Anzeigers abonniert. Der liefert mir die Headlines der aktuellen Ausgabe ins Mailpostfach. Allerdings ist die Anbindung an das Redaktionssystem etwas lieblos gemacht: Oft brechen Headlines genau dort ab, wo der eigentliche Informationsbatzen gewesen wäre. Zusammen mit der Angewohnheit des Tages-Anzeigers in den Headlines nicht die Nachrichten, sondern die Kommentierung der Nachrichten zu verpacken, gibt das manchmal etwas leere Informationszeilen.

WM-Bilanz: So schlecht steht es um den Skisport in der Schweiz
Bormio. - Nicht einmal im Nationencup hat es dem Schweizer
Team in Bormio zu einer Medaille gereicht, sondern nur zu
Rang...
- - - - -
TV im Kultur-Bund
Aus technischen Gründen findet sich das TV- und
Radio-Programm in der heutigen Ausgabe im Kultur- statt im
Sport-Bund, auf...

Und dann kommt noch dazu, dass manche Nachrichten wohl nicht für das internationale Publikum gedacht waren. Oder hat die Verschiebung des TV-Programms etwa etwas mit dem fehlenden Medaillensegen zu tun?

Eher lästiger ist, was mir schon ein paar Mal passiert ist: Ich wollte Schlagzeilen, die wirklich interessant schienen auf der Tagi-Website nachschauen. Dort waren sie aber schon verschwunden, nicht mehr aufzufinden.


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30 May 2005

TV à l'arabe

Now, where was that language setting?
Our TV in Arabic

Last week my flatmate's mother came over for a visit. She wanted to watch TV (and did so). In the process, she managed to switch the language setting of the TV's online menu to the Arabic language. See the picture for the result. (BTW: the pic is from "Singles", about the only Greek soap/serial that I enjoy.)

Now that wouldn't be that bad if we could just switch back the language setting. But Arabic is not just any language, their character system is so totally different, that we are just lost at trying to find that language setting. And of course the TV's designers have not thought of putting an obviously and internationally labelled (pictogrammed?) "change language" setting somewhere. So watching TV comes with an extra layer of entertainment.

Why did she have to go in the online menu in the first place? Because the buttons for the sound level are broken on the remote control. Changing the sound level involves getting into the online menu now, there you can use the left/right controls to change the sound level. We can still do that, as the process is obvious even if you can't read.


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22 June 2005

Last Show of S1ngles

What will we be doing Tuesday evenings in Summer now?

Yesterday evening aired the last show of "Singles" (or "S1ngles" as they spell it) on MEGA channel. This is the one and only show I've been regularly watching for some time. For everything else I'm trying to avoid watching TV. "Singles" is quite funny, sometimes stupid, often witty. Thinking of it, the witty parts are what's making it worth it. The show is not deep, cultural significant or thoughtfull, despite some attacks of philosophitis. Some of the lines of the show have been translated to Singlish - English in Comics form -- on most of them the fontsize is too small, but some of them are even readable.

In the last show (of this season, at least one of my flatmates friends said there will be another run starting January), as usual lots of threads were wound to an end. Some of it was very grave, one of the protagonists died in a car accident, so I hope the show won't turn into a normal "let's talk about our problems" greek TV soap. Usually on Tuesday evenings, me, my flatmate, and sometimes his friends, would assemble to watch "Singles". Let's see what we'll do in summer...


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12 August 2005

Der Tagi reist in die Vergangenheit

Ein Newsletter im Doppel

Der heutige E-Mail-Newsletter des Tages-Anzeigers kommt mir irgendwie bekannt vor. Ausserdem passen einige der Schlagzeilen nicht ganz so zu dem, was in den letzten Tagen drin stand. Hier ein Ausschnitt aus der heutigen Ausgabe:

Die Schlagzeilen des Tages-Anzeigers
Freitag, 12. August 2005
...
Schwyz kontaktierte Rechtsradikale
Der Schwyzer Polizeidirektor Alois Christen sprach sich vor
dem Auftritt der Rechtsradikalen mit Vertretern der Pnos
ab.
-----
Dalai Lama wie Popstar empfangen
...
-----
Houston. - Erstmals wird ein Astronaut im All Reparaturen
an der Unterseite einer Raumfähre ausführen. Die Arbeiten
am Hitzeschutzschild...
Es kann schon dran liegen, dass ich hier auf der einsamen Insel Λήμνος sitze und nicht allzuviel vom Weltgeschehen mitbekomme. Aber soweit ich gehört habe, ist die Raumfähre doch gelandet? Hat die NASA jetzt auch gleich das erste Mal eine Zeitreise eingeführt? Aber nein, es hat anscheinend eine Panne dazu geführt, dass der Newsletter vom 3. August nochmal verschickt wurde:
Die Schlagzeilen des Tages-Anzeigers
Mittwoch, 03. August 2005
...
Houston. - Erstmals wird ein Astronaut im All Reparaturen
an der Unterseite einer Raumfähre ausführen. Die Arbeiten
am Hitzeschutzschild...
Jetzt kann ich nur hoffen, dass die fleissigen Tages-Anzeiger nicht auch noch die Printausgabe des Tagis vom 3. August nochmal gedruckt und verteilt haben.


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17 August 2005

Writing in the Distance

The Selected Letters of Anton Chekhov and Thoughts About Letters

The last week or so I had been reading in "The Selected Letters of Anton Chekhov"[1]f. I'm not usually into reading this kind of stuff, literary letters etc., I even get bored by collections of short stories pretty fast. I need a story that develops, has depth and moves on, in short: a novel. But Chekhov's letters had something that held my interest. Most of them are alive, they tell a story and keep me wanting to read the next one to find out what happened afterwards. But apart from being a good read, these letters catalyzed my thinking about letters, about keeping contact with friends and family far away...


What was pretty fast in touching me were a lot of postscripts and remarks in the line of these:

Please write, I implore you.
(Postscript to letter to Alexei Suvorin, April 1, 1897, Moscow)
Not a sight or sound of you--where are you? What are you doing? Where are you off to?
(Letter to Maxim Gorki, April 25, 1899, Moscow)

Especially in the last years of his life, when Chekhov was sick and had to live "in exile" in Yalta, he felt lonely and had only letters to communicate with his family and friends.

All this had me thinking about letters: I grew up before the Internet. I wrote letters even before I knew how to write, I distinctly remember myself sitting someone's study and dictating a letter to a grown up. Later I learned "proper" letterwriting in school. But even though part of my closest family lived a thousand kilometers far away, I don't remember much letterwriting during that time. We had telephone, which was easier, though it does not go as deep sometimes and it does not last.

Getting letters flowing

When I went for the first time "to exile", I started letterwriting in earnest. This was still before the Internet (I had heard of the Internet, I had some limited recognition of BBS's and Modem's, but as I did not even have a telephone at home, this was all useless). Not to forget that I was young and romantic. Letterwriting was just the thing. And there is nothing like the joy of having a letter in the mail. No beeping, shouting inbox full of e-mail can surpass that (though I immensely enjoy e-mail, don't confuse me with that simple of a luddite).

I kept all incoming correspondence and since I used to draft many of my outgoing letters and then sent them off written "clean", I have approximate records of what I wrote. These papers are still in my possession, though stored away. Rereading them is an experience of tumulting feelings. They are intense.

A daily routine and no letters

When I returned to Switzerland after my travels, my letter writing dwindled down, came to a standstill (with only really one exception). For one thing this was the shock of that country on me. But even more I was developing a personal centre of life around me, had relations with family and friends living close by and seeing them days or weeks apart, not years. This possibly led me into the same trap that I had experienced "from the other side": When a friendship (no matter how strong or casual) takes a penalty of distance, after some time the contact reduces itself. Letters (as well as e-mails) arrive less and less frequent. The life around you keeps you occupied, the far off world where your pen-pal lives is not understood. And the own daily routine seems not interesting enough to write about.

Misha sent some herrings... There is absolutely nothing else to write about, or at least it doesn't seem so, life goes on obscurely and rather emptily. I am coughing. I sleep well, but dream all night long, as is fitting for an idle fellow.
(Letter to Olga Knipper, December 20, 1902, Yalta)

The arrival of the electron

Then came first the arrival of the fax (which kept at least one of my friends in closer contact) and then e-mail. E-mail changed a lot. It has some of the strong points of the letter, mainly the written word that forces a bit of thought before words. It has almost the speed of a phone call, but will wait patiently until it has time to be digested. And it can be kept, I've got mail archives dating back to 1996 or 1997. I have kept most faxes I sent out, though the incoming on thermal paper have been destroyed by time.

Now I get mails every day, even in August, the vacation month. (Some of them are more business communication than personal correspondence, but no matter.) And those e-mails are much more timely, I can read and write about things that happened yesterday and today. Back in Chekhov's days, even in my before-Internet time of letter writing, there was often the crossover of events days, maybe weeks back, e.g. questions being asked while the answer was already under way. Sometimes you get that with e-mail too, but it is only too easy to fire off another e-mail "oh, I see you already answered that".

What stays the same

What stays the same is that some people don't write, some slowly stop writing, some write only rarely and some don't know how to express themselves, but after all there is a joy in receiving a good mail, a kind word and an interesting thought. So, please keep on writing, I implore you!

A few more points I have to mention reading Chekhov's letters: I would like to be able to write as funny, heartwarming, noble, in short: as good as the old Russian. I find it a bit irritating to read another man's letters, even long after his death. It seems to be an accepted literary thing, but it has a strange feeling to me. As for e-mail, especially my own, I prefer wrapping them in PGP, to be readable only by the true recipients. Unencrypted e-mail is like writing your personal matters on a postcard. You can find my PGP-key via the contact page on this site.

[1] The Selected Letters of Anton Chekhov, edited and with an introduction by Lillian Hellman, translated by Sidonie K. Lederer. Picador 1984

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21 September 2005

Bookfair Under the Acropolis

Books, books, books, what else?
stalls at the book fair

A few days ago we visited a book fair under the Acropolis. It was already dark, both the old stones up the hill and the book stalls were lit up (see pic). Some things that left an impression on me:

UPDATE: The big books are from Unesco, not Unicef


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22 September 2005

Video Club Identification

...and the movie "The Jacket"

Raided the local Video Club yesterday evening with still-flatmate and the gf [1]. They have a very lax system for identification. Basically all you need is some customers name and phone number (no, it won't work with my name :-). It seems some accounts (the newer ones?) also have an identification code. But more interesting: There is a poster on the counter that promotes a special setting on your account. With the special setting they will ask you for a valid ID (ID card, passport, drivers license) each and every time you lend a movie. You probably must be as paranoid as me to let them bug you like that. But it seems that at this video club you can decide on a wide range of security vs. convenience.

[1] If you care: We saw The Jacket which was much more interesting than I had expected. I did not have any problems to "get" the whole "timetravel" thing. The movie has a philosophy (if you can call it that) of balancing life with a predefined fate and being able to change your life in a more than usually accepted way (in this case by going through time). The word "time travel" just does not fit this, for me it was more like going to the future as a ghost. Also it was nice to see Kris Kristofferson again.


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12 October 2005

Schränke nach Kreta

Ich weiss, es ist verwirrend

Das ganze Theater mit dem Internet und dem Web, das ist schon arg verwirrend. Da hatte ich vor kurzem IKEA in der Nähe vom Flughafen Athen besucht und einen kleinen Bericht darüber geschrieben. Und heute kommt ein Kommentar dazu rein, wo jemand zwei Schränke nach Kreta geliefert bekommen will.


Nur: Der Kommentar kam bei mir rein, nicht bei IKEA. Ich hab also erstmal überlegt, ob ich das drinlasse. Aber was solls, ist doch einfach ein Beweis dafür, dass das Medium Web für viele Leute noch arg verwirrend ist. Die entsprechende Weblog-Seite macht doch jetzt wirklich nicht den Eindruck, als ob sie eine offizielle Firmen-Seite wäre, oder? Habe ich mit dem Titel "Globalisiere mich!" etwas zu gut den Ton der Schwedenmöbel-Werbeslogans getroffen?

Sicher ein Grund, warum das reinkam ist, dass Google mich für einen der Experten zum Thema schwedische Selbstschrauber-Möbel in Athen hält: Bei Suche nach "IKEA" und "Athen" ist der Eintrag auf der ersten Seite. Sicher interessant für Leute, die etwas über "I. in A." suchen, aber nicht für diejenigen, die "I. in A." selber finden wollen. Das zu ändern überlasse ich dann doch lieber dem unmöglichen Möbelhaus selber. Den Kommentar habe ich mit einem persönlichen, erklärenden Mail beantwortet.

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14 October 2005

Interessanter Artikel zu Karolos Papoulias

Wer hätte das gedacht?

So wie es ausschaut, hat der "neue" griechische Staatspräsident mehr auf dem Kasten, als man auf den ersten Blick sieht. In einem Weblog-Eintrag von Gerd Höhler, dem deutschen Handelsblatt-Korrespondenten in Athen, bekommt man interessantes zu höhren. Über die Amtseinsetzung von Karolos Papoulias habe ich schon mal was geschrieben. Mir war Stefanos Stefanopoulos etwas lebhafter erschienen, aber das ist bei Politikern ja immer so eine Sache. Den Handelsblatt-Blog werde ich wohl noch weiterhin verfolgen.

Den Namen von Karolos Papoulias hatte ich aus irgendeinem Grund noch aus den 80er Jahren in den Ohren, konnte ihn aber nicht mehr einordnen. Die Geschichte mit der Wohnung im Zentrum erinnert mich an Antonis Tritsis (link auf Griechisch), auch einen eher ungewöhnlichen Politiker der 80er Jahre, der 1992 verstarb. Der war als Bürgermeister Athens mit dem Moped unterwegs statt mit der Dienstlimo.


Posted by betabug at 09:22 | Comments (0) | Trackbacks (0)
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